FCA Gedern – SV Blau-Weiß Schotten 3:1 (2:1)

FCA-Goalgetter Nicolas Schubert hatte schon nach 60 Sekunden eine Riesenchance, die Blau-Weiß-Keeper Noah Kirchner noch vereitelte. Der FCA war in den ersten gut 25 Minuten mit frühem Pressing ungemein präsent und der Gast aus Schotten reagierte eigentlich nur. „Der Wille und die Gier, das Spiel gewinnen zu wollen, waren von Beginn an zu erkennen. Was die Mannschaft vor allem in der ersten halben Stunde gegen den Ball gezeigt hat, war schon sehr gut und auch so angedacht“, teilte ein zufriedener FCA-Coach Sven Kunisch am Morgen nach dem Sieg mit. Dass die Blau-Weißen bei den ersten beiden Gegentoren zweimal tatkräftige Unterstützungshilfe leisteten, gehört dann aber auch zur Wahrheit. Für den ersten „Bock“ sorgte Spielertrainer Lukas Friedrich, der aufgrund des Personalmangels der Schottener im Abwehrbereich als Innenverteidiger fungierte und bei der Gederner 1:0-Führung durch Schubert (12.) nicht gut aussah. Friedrich war im Nachhinein selbstkritisch genug, den Rückstand auf seine Kappe zu nehmen, doch war die fehlende Abstimmung im Defensivverbund nicht der Hauptgrund für das aus seiner Sicht schwache Auftreten. Auch beim 2:0 durch Roland Pauna (16.) halfen die Gäste tatkräftig mit.

